Leuphana Universität 

Die Leuphana-Universität Lüneburg ist eine Stiftungsuniversität in Niedersachsen. Sie wurde im Jahre 1946 als Pädagogische Hochschule Lüneburg gegründet. 1989 wurde die Hochschule in Universität Lüneburg umbenannt.

Leupahna

Nach dem starken Anstieg der Studierendenzahl der Uni Lüneburg, in den 1980er Jahren wurde zu Beginn der 1990er Jahre mit dem Umzug auf den heutigen Campus auf dem Gelände der ehemaligen Scharnhorst-Kaserne begonnen. 

Die Universität verfügt heute in Lüneburg über drei Standorte: Der zentrale Campus an der Scharnhorststraße wird bestimmt durch die Backsteinarchitektur der Kasernenbauten aus den späten1930er Jahren, die ihre formgebende Geschlossenheit in rund 20 großen Gebäuden entfaltet, modernen Hörsaal- und Bibliotheksbauten und verschieden gestalteten Gartenzonen wie einem Biotop.

Im Zentrum des Standortes Rotes Feld steht ein Backsteinbau aus der Kaiserzeit, der schon zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts für Bildungszwecke genutzt wurde. Eine moderne Architektur kennzeichnet den Standort Volgershall: Über eine Länge von 200 Metern erstreckt sich dort eine Halle, die u. a. für Versuchsaufbauten der Automatisierungstechnik genutzt wird. Insgesamt stehen mehrere hundert Studierendenwohnungen auf dem Campus zur Verfügung.

Aufgrund der höheren Betreuungsanforderungen im Rahmen der Bachelor/Master-Umstellung und des gestiegenen Qualitätsanspruchs der Universität wurde die Anzahl der Studienplätze jedoch deutlich von etwa 10.000 im Jahr 2005 auf etwa 6.700 im Jahr 2010 gesenkt

 Das neue Zentralgebäude 

Uni

DerGrundstein für das neue Zentralgebäude der Leuphana Universität Lüneburg wird am 8. Mai gelegt. Dieser Tag sei mit Bedacht gewählt, so Holm Keller, hauptamtlicher Vizepräsident der Universität, der 8. Mai markiere die Befreiung Europas vom Nationalsozialismus. Die Leuphana Universität Lüneburg befinde sich auf dem Gelände einer ehemaligen Wehrmachtskaserne. Dort habe der weltbekannte Architekt Daniel Libeskind gemeinsam mit Studierenden den Entwurf für einen Ort der Bildung geschaffen, der in besonderer Weise der Weiterentwicklung der Zivilgesellschaft des 21. Jahrhunderts gewidmet ist.

Das Gebäude versteht sich als Kontrapunkt zur strengen, von militärischen Erfordernissen geprägten Grundstruktur des Campus. Der Entwurf von Daniel Libeskind stellt sich der Frage, wie eine Universität gestaltet sein sollte, um den Anforderungen an einen modernen Hochschulbau gerecht zu werden. Er setzt den Neubau in Beziehung zu den streng funktionalen Gebäudestrukturen und schafft so ein Sinnbild für den freien, forschenden Geist der Wissenschaft.