Die Lüneburger Heide

Tausende leuchtend violett blühenden Pflanzen verwandeln die Lüneburger Heide ab Anfang August für einige Wochen in ein Farbenmeer. Die Heideblüte gilt als eines der schönsten Naturereignisse in Norddeutschland. Die Blüte könne Sie von Anfang August bis Anfang September erleben, einzelne Abschnitte blühen aber auch bis in den September hinein. 
Wenn Sie die prachtvolle Blüte bei einer Wanderung oder Radtour genießen möchte, sollten Sie Ihren Ausflug gut planen. Besonders eindrucksvoll leuchtet die Heide im Sonnenlicht des späten Nachmittags und frühen Abends.

Heide

Die Lüneburger Heide ist eine große, überwiegend flachwellige Heide-, Geest- und Waldlandschaft im Nordosten Niedersachsens zwischen den Städte Hamburg, Bremen und Hannover. Aufgrund der einzigartigen Landschaft ist die Lüneburger Heide ein bedeutender Tourismusschwerpunkt in Norddeutschland, der teilweise in Naturparks integrativ entwickelt wird.

Sie ist benannt nach der Stadt Lüneburg. Besonders in den zentralen Teilen sind weiträumige Heideflächen erhalten. Sie bedeckten bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts weite Teile Norddeutschlands, sind aber inzwischen in anderen Landesteilen fast vollständig verschwunden. Die Heiden sind seit dem Neolithikum durch Überweidung der ehemals weit verbreiteten Wälder auf unfruchtbaren Sandböden im Bereich der Geest entstanden. Die noch vorhandenen Reste dieser historischen Kulturlandschaft werden vor allem durch die Beweidung mit Heidschnucken offengehalten

Im Nordwesten der Lüneburger Heide befindet sich das 1130 km² große Gebiet des Naturparks Lüneburger Heide. In dessen Kern liegt das schon 1921 um den Wilseder Berg gegründete Naturschutzgebiet Lüneburger Heide mit 234 km², von denen etwa 58 Prozent Wald- und 20 Prozent Heideflächen sind. Weitere Naturparks in der Region Lüneburger Heide sind der Naturpark Südheide und der Naturpark Elbufer-Drawehn.