St.Johanniskirche Lüneburg 

Schon 927 als Taufkirche genannt, ist die St. Johannis-Kirche eine der ältesten in Niedersachsen. Sie diente als Vorbild vieler Hallenkirchen in Norddeutschland, so zum Beispiel in Stendal, Brandenburg, Hannover und Tangermünde.

S.Johannis

Die fünfschiffige Hallenkirche mit nahezu quadratischem Grundriss enthielt einst 39 Altäre. Der berühmte Hochaltar mit Gemälden Hinrik Funhoffs und die prächtige Barockorgel sind unbedingt sehenswert.

Der junge Johann Sebastian Bach lernte hier das Orgelspielen und Komponieren bei seinem Onkel Georg Böhm, der von 1698 bis 1733 als Kantor und Komponist an der St. Johannis-Kirche arbeitete

Die St. Johanniskirche ist Lüneburgs älteste und größte gotische Backsteinkirche mit vielen sehenswerten Kunstschätzen.

 Sie möchten etwas erfahren z. B. über

- die Baugeschichte der fünfschiffigen Hallenkirche
- die Architektur und ihre symbolische Bedeutung
- den Wandelaltar aus dem 15. Jahrhundert mit seinem geschnitzten Schrein und kostbaren Tafelgemälden von Hinrik Funhof
- die berühmte Renaissance-/Barock-Orgel, auf der der junge Johann Sebastian Bach gespielt hat
- den gotischen Marienleuchter sowie zahlreiche Mariendarstellungen
und vieles andere mehr.

 

Dann lassen Sie sich von unseren engagierten und kompetenten KirchenführerInnen die Kirche zeigen und erläutern. Sie stellen sich gern auf Ihre Interessen ein und bieten Ihnen auch Führungen zu besonderen Themen an (z. B. Altar, Orgel, Mariendarstellungen, Johannes der Täufer, Taufe, Kirchenfenster usw.). Die Dauer der Führung kann mit den KirchenführerInnen vereinbart werden.