Kloster Lüne

Nur wenige Minuten vom Stadtzentrum Lüneburgs entfernt liegt das Benediktinerinnen Kloster Lüne. Obwohl es von der Stadt die sich seit dem Mittelalter ausgedehnt hat umgeben ist , findet man noch heute eine Oase der Stille. Das Kloster wurde 1172 von Hildeswidis von Markboldestorp gegründet und ist seit 1272 als Benediktinerinnenkloster urkundlich belegt.

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Der Klosterhof wird auf drei Seiten von gotischen Bauten eingefasst und auf der vierten Seite von dem spätbarocken Gästehaus eindrucksvoll begrenzt. Man betritt das Kloster über die Brunnenhalle, die vom „Handstein“, dem gotischen Brunnen mit seiner bronzenen Schale beherrscht wird. Er ist zum Wahrzeichen des Klosters geworden.

Den Besucher erwarten der gotische Kreuzgang und das Refektorium, der Speisesaal mit den freigelegten Wandmalereien sowie der Kapitelsaal mit den Porträts der Äbtissinnen.

In der 1410 geweihten Kirche zählen der Probststuhl, die barocke Orgel, das Taufbecken und der Nonnenchor mit dem Beweinungsbild aus der Werkstatt Lucas Cranachs des Älteren zu den sehenswerten Kunstwerken. Das 1995 eingerichtete Textilmuseum bewahrt den Schatz der von den Nonnen und Stiftsdamen in Handarbeit gefertigten von Altardecken und Fastentüchern.

Nach Einführung der luth. Reformation im Herzogtum Braunschweig-Lüneburg wurde aus dem Benediktinerinnenkloster ein evangelisches Damenstift, in dem bis heute adelige und bürgerliche Frauen in der Gemeinschaft ihres Glaubens den Lebensabend verbringen.

Öffnungszeiten

Besuch des Klosters nur in geführten Gruppen
April-15. Oktober Di-Sa 13:30, 14:30 und 15:30 Uhr, So 11:30, 14:30 und 15:30 Uhr

Textilmuseum Di-Sa 10:30-12:30, 14:30-17:00 Uhr, So 11:30-13:00 und 14:30-17:00 Uhr
Gärten außer dem Kräutergarten nur an Tagen der offenen Tür

Eintritt Kloster 5 €, Textilmuseum 4 €, Kloster und Textilmuseum 8 €
In Gruppen ab 20 Personen Kloster 4 €, Textilmuseum 4 €, Kloster und Textilmuseum 6 €